Die letzten 2 Wochen waren wieder recht ereignis reich - denn wie bereits angekündigt bin ich mit Harry zum Yosemite-Nat. Park gefahren um eine Schneeschuh-tour zu machen. Am Abend vor der Abfahrt hat mich Harry noch so kurz gefragt, ob wir eventuell dort Zelteln sollen?
Natürlich hab ich ja gesagt - und so wurden aus einem 1-Tagestrip gleich mal 2 Tage. Konnte es dann auch kaum erwarten im YOSEMITE im Schnee zu zelteln!!
Als wir dann nach ca. 3h fahrt im Yosemite (Badger Pass) angekommen sind, war es irgendwie wie bei uns zu Hause auf der Alm. Viele Skifahrer, Almhütten und viele, viele Kiefern und nicht zuletzt 1,5m Schnee!! Wir sind dann mit einer geführten Tour ca. 5km zum Dewey Point gestapft - quer durch scheinbar unberührte Natur, bei blauen Himmel und warmen 10°C - PLUS!!
Die Aussicht vom Dewey-point war dann einfach atemberaubend. An einem Abhang stehend konnten wir dann über das Yosemitetal schauen und die umliegenden Bergspitzen bewundern. Es war echt einfach Atemberaubend. Wie ich dann aber erfahren habe, durften wir hier leider nicht campen, sondern mussten runter ins Tal - dort angekommen, gab es aber nicht mehr so viel Schnee. Eigentlich gar keinen, dafür aber ausreichend Matsch. Nach einigem suchen haben wir aber glücklicherweise eine Campingstelle mit 10cm Schnee gefunden (aber nur auf unserer, die Nachbarplätze hatte Matsch - hehe). Kurz unser Zelt aufgestellt - Harry ist ein Naturfreak und hat eine echt top campingausrüstung, weshalb das ziemlich schnell ging - und den abend am Lagerfeuer, das wegen nassem Holz nicht so richtig in gang kam, ausklingen gelassen. Ich dachte mir dabei immer nur "Oh mann - heut übernacht ich im Yosemite Park!!" Dank der guten ausrüstung konnten uns auch die -10°C in der nacht nicht wirklich was anhaben und in der "früh" fuhren wir dann wieder zurück nach Lemoore.
Letzte Woche war ich dann beim DAMON-Forum in Phoenix, Arizona. Das ist eines der weltweit größten Kieferorthopädentreffen (ca. 2500 KFO-Ärzte!!) bei dem viele Vorgetragen, gefachsimpelt, und gefeirt wird. Natürlich war auch Derek (aus Sydney) angereist und ich war die meiste Zeit mit ihm und Denise (seiner Freundin) am Forum unterwegs.
Dank Denise hab ich auch Dwight Damon kennen gelernt, den Erfinder der Damonphilosophie und des Damon Brackets - er ist sowas wie der Elvis Presley der Kieferorthopädie (zumindest vom Bekanntheitsgrad her)
Neben den Kursen hab ich mir natürlich nicht die gelegenheit entgehen lassen können zum Antelope-Canyon und zum Grand Canyon zu fahren. In einem Tagesausflug verpackt hab ich erst den Antelope-C. besucht (war schon als Titelbild auf dem Nat. Geographic-Heft). Leider hat meine Kamera die Stimmung dort nur schlecht eingefangen - besser ihr sucht ein paar bilder auf google, die hatten offensichtlich bessere Kameras ;-)
Danach bin ich weiter zum Grand Canyon, wo ich zuerst von einem Aussichtspunkt aus die Schluchten bewundert hab, um danach das ganze auch von oben aus einer Cessna aus zu sehen. Da es mittlerweile Abend wurde, hatte ich das glück, dass die Sonne alles in ein rotes Licht tauchte, und der Canyon dadurch um so schöner wirkte.
Nach 1 Stunde rundflug ging es dann wieder retour nach Phoenix (gesamt ca. 950km, und 12h Autofahrt), und am nächsten Morgen wieder zurück nach Lemoore.
Sonntag, 28. Februar 2010
Freitag, 12. Februar 2010
Califronia!!
Nach 2 Wochen Kalifornien hab ich nun endlich wieder etwas Zeit, um meinen Blog zu reaktivieren.
Vor 2 Wochen bin ich hier in Kalifornien, L.A. angekommen und musste erst mal auf meinen Koffer warten. Der ist nämlich irgendwo beim Umsteigen in Washington D.C verloren gegangen. Da ich aber am nächsten Tag weiter nach Lemoore fahren musste (ca. 3,5 Autostunden im Norden) und mein GPS natürlich im Koffer geblieben ist, war das eine recht lustige Herausfordeung quer durch L.A zu kurven, und nicht wirklich zu wissen wo man abbiegen muss. In zukunft verlass ich mich vermutlich wieder auf nette, handliche ausgedruckte Karten.
Als ich dann nach Lemoore gekommen bin war ich erst mal ein bisschen – wie sag ich das jetzt am Besten – überrascht. Trotz 24000 Einwohnern hat es ein sehr ländliches Flair. Im Auto hatte ich schon längst auf Umluft geschalten, denn an den Geruch der umliegenden Rinderfarmen (bis zu 100.000 Kühe pro Farm!!!) musste ich mich erst noch gewöhnen. Nach ein wenig rumkurven hab ich dann das Haus gefunden, in dem ich ein Zimmer gemietet hab und auch gleich Harry, den Hausbesitzer kennen gelernt. Ein sehr netter 48-Jähriger, der nach einer Scheidung gerade sein Leben voll auskostet. Ein weiterer Wohnungskollege, Ned, hat eine Familie in SanFrancisco, kommt aber immer unter der Woche nach Lemoore um zu arbeiten. Ist im gleichen Alter wie Harry, aber um einiges ruhiger.
Nächsten Tag bin ich dann gleich einmal in die Praxis von Denise gefahren (ist aber “gleich ums Eck – ca.3km) und wurde freundlich aufgenommen. Es ist bei weitem nicht so “buisy” wie in Derek’s Klinik in Sydney, was aber auch seine Vorteile hat. Dafür seh ich hier auch allgemeine Behandlungen und sie hat mehr Zeit für mich um zu erklären und diskutieren.
Am Wochenende hat mich dann Harry und ein Freund von ihm, Philipp (ist in meinem Alter) eingeladen zum Sequoia National Park zu fahren und dort ein bisschen Bäume zu schaun und schnee-zu-schuhen (kann man das so sagen?) Beides klingt nicht so spannend, war es aber, im Anbetracht der Bäume und des Schnees. Hier gilt nämlich wirklich “Supersize-me”. Die Bäume zählen zu den größten der Welt (bis zu 13m durchmesser, 90m hoch) und bei 1,5m Schneelage macht es auch spaß mit Schneeschuhen herumzulaufen, wenn es auch mit 1,5h nur recht kurz war .
Morgen gehen wir wieder Schnee-schuhen, diesmal aber zum Yosemite-Nat. Park, und auch etwas länger – 6h, ca. 10km.
Nächste Woche werde ich mit Denise nach Phoenix-Arizona fliegen, um dort bei dem weltweiten Treffen für ein Bracketsystem (Damon-Brackets) teilzunehmen und auch Derek wieder zu treffen, der dort 3 Tage referieren wird.
Danach habe ich sicher wieder viel zu berichten...
Vor 2 Wochen bin ich hier in Kalifornien, L.A. angekommen und musste erst mal auf meinen Koffer warten. Der ist nämlich irgendwo beim Umsteigen in Washington D.C verloren gegangen. Da ich aber am nächsten Tag weiter nach Lemoore fahren musste (ca. 3,5 Autostunden im Norden) und mein GPS natürlich im Koffer geblieben ist, war das eine recht lustige Herausfordeung quer durch L.A zu kurven, und nicht wirklich zu wissen wo man abbiegen muss. In zukunft verlass ich mich vermutlich wieder auf nette, handliche ausgedruckte Karten.
Als ich dann nach Lemoore gekommen bin war ich erst mal ein bisschen – wie sag ich das jetzt am Besten – überrascht. Trotz 24000 Einwohnern hat es ein sehr ländliches Flair. Im Auto hatte ich schon längst auf Umluft geschalten, denn an den Geruch der umliegenden Rinderfarmen (bis zu 100.000 Kühe pro Farm!!!) musste ich mich erst noch gewöhnen. Nach ein wenig rumkurven hab ich dann das Haus gefunden, in dem ich ein Zimmer gemietet hab und auch gleich Harry, den Hausbesitzer kennen gelernt. Ein sehr netter 48-Jähriger, der nach einer Scheidung gerade sein Leben voll auskostet. Ein weiterer Wohnungskollege, Ned, hat eine Familie in SanFrancisco, kommt aber immer unter der Woche nach Lemoore um zu arbeiten. Ist im gleichen Alter wie Harry, aber um einiges ruhiger.
Nächsten Tag bin ich dann gleich einmal in die Praxis von Denise gefahren (ist aber “gleich ums Eck – ca.3km) und wurde freundlich aufgenommen. Es ist bei weitem nicht so “buisy” wie in Derek’s Klinik in Sydney, was aber auch seine Vorteile hat. Dafür seh ich hier auch allgemeine Behandlungen und sie hat mehr Zeit für mich um zu erklären und diskutieren.
Am Wochenende hat mich dann Harry und ein Freund von ihm, Philipp (ist in meinem Alter) eingeladen zum Sequoia National Park zu fahren und dort ein bisschen Bäume zu schaun und schnee-zu-schuhen (kann man das so sagen?) Beides klingt nicht so spannend, war es aber, im Anbetracht der Bäume und des Schnees. Hier gilt nämlich wirklich “Supersize-me”. Die Bäume zählen zu den größten der Welt (bis zu 13m durchmesser, 90m hoch) und bei 1,5m Schneelage macht es auch spaß mit Schneeschuhen herumzulaufen, wenn es auch mit 1,5h nur recht kurz war .
Morgen gehen wir wieder Schnee-schuhen, diesmal aber zum Yosemite-Nat. Park, und auch etwas länger – 6h, ca. 10km.
Nächste Woche werde ich mit Denise nach Phoenix-Arizona fliegen, um dort bei dem weltweiten Treffen für ein Bracketsystem (Damon-Brackets) teilzunehmen und auch Derek wieder zu treffen, der dort 3 Tage referieren wird.
Danach habe ich sicher wieder viel zu berichten...
Abonnieren
Kommentare (Atom)